Ist Miklos Gimes ein Prophet???

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#10
Mitglied
17.11.2002, 14:24 · #1
Beiträge: 946
Am 13. Juli druckte Das Magazin (Tages-Anzeiger) untenstehenden offenen Brief von Miklos Gimes an FCZ-Präsident Sven Hotz ab. Wir unsererseits feierten damals gerade noch den relativ erfolgreichen Saisonstart mit einem 3:0-Sieg in St. Gallen (danke, Goalie Stöckli) und einem tollen aber leider verlorenen Derby gegen GC. - So haben damals einige vielleicht übersehen, wie bedenkenswert Gimes' Text wäre... ------------- Zu viel des Guten Der FC Zürich war die coolste Mannschaft der Schweiz. Bis Sven Hotz vor 16 Jahren Klubpräsident wurde. Ein FCZ-Hooligan der ersten Stunde fordert seinen Rücktritt. Text Miklós Gimes Sehr geehrter Herr Hotz Vor 21 Jahren war der FC Zürich zum letzten Mal Schweizer Meister geworden. Unterdessen bin ich Vater geworden, die Haare sind mir ausgefallen, ich habe den Beruf gewechselt und alle möglichen Trends mitgemacht, kurz, ich bin erwachsen geworden. Und trotzdem ertappe ich mich dabei, dass ich immer noch warte. Irgendwann während der Warterei wurde mir klar, dass ich Ihnen schreiben, loswerden muss, was sich mit den Jahren angehäuft hat, auch wenn Sie mittlerweile den Status des Unberührbaren geniessen, selbst GC-Leute reden heute mit Respekt von Ihnen, weil Sie Anstand verkörpern, Bescheidenheit, Zuverlässigkeit, Biederkeit, Rechtschaffenheit, zünftlerisch-zürcherische Eigenschaften, die denen auf der anderen Seite der Geleise längst abhanden gekommen sind. 59 Jahre schon sind Sie dem FCZ treu, lese ich in den Stapeln von Artikeln, die nur Gutes über Sie bringen. Ich schaffe es bloss auf 43 Stehplatzjahre - Schley, Mägerli, Feller, die Brizzi Brothers -, aber ich kann Ihnen versichern, dass sich in den sechzehn Saisons Ihrer Präsidentschaft das Bild des FC Zürich gründlich gewandelt hat, von der coolsten Mannschaft der Schweiz zu einem mittelmässigen Verein ohne Ausstrahlung, ohne Stil, ohne Zukunft mit schwindendem Rückhalt in der Bevölkerung. Während der FCZ verloren hat, haben Sie an Statur gewonnen. Heute kennt man Sie im ganzen Land, den guten Menschen vom Letzigrund, immer da für seinen Klub; Herr Hotz leidet, Herr Hotz bangt, Herr Hotz schüttelt verständnislos den Kopf, den Herr Hotz Jahr für Jahr hinhält, wenn das Loch in der Kasse gestopft werden muss. Wie lange macht das Herr Hotz noch?, fragen die Zeitungen besorgt, man spricht von Ihnen wie von einer bedrohten Tierart, aber warum Sie in sechzehn Saisons nichts gewonnen haben ausser einem Cupsieg, obwohl Sie, laut der Buchprüfer zumindest, Ihren Spielern die dritthöchste Lohnsumme der Nationalliga A auszahlen, das will niemand wissen. Und während der Fussball dreckiger wird, stehen Sie immer sauberer da, zahlen pünktlich Ihre Löhne und kürzen das Budget, wenn italienische Steuerflüchtige, französische Privatsender und Bierbrauer aus Kamerun ihre Klubs ins Elend finanzieren. Ihre Rechtschaffenheit in Ehren, aber was soll anständig daran sein, einen Klub vollständig den Wohltaten seines Präsidenten auszuliefern? Was soll menschlich daran sein, mit der dauernden Drohung leben zu müssen, «wenn Herr Hotzgeht, gibt es den FC Zürich nicht mehr»? Der FCZ ist von Ihrem Geld abhängig geworden, wie der Junkie von seinem Stoff. Selbst Sie schämen sich, zuzugeben, wie viel Sie im Klub verlocht haben, Insider vermuten 40 Millionen Franken. Ihr Anstand, Herr Hotz, erweist sich als Egotrip. Sie haben sich unersetzlich gemacht, ein patriarchalisches System aufgebaut. Alles dreht sich um Sie. Ich frage mich, was Sie von den Besitzern italienischer Grossklubs unterscheidet - ausser der Bescheidenheit Ihres Portemonnaies? Sie machten das nicht freiwillig, sondern aus Pflichtgefühl, betonen Sie immer wieder, und dann kommt die Geschichte, wie sie Präsident Edy Naegeli auf dem Totenbett versprochen haben, den FCZ nicht im Stich zu lassen. Seither buttern Sie Geld in den Klub, was Sie ehrt, aber um aus dem Schatten des toten Präsidenten zu treten, müssten Sie erstmal Schweizer Meister werden, was immer schwieriger wird. Edy Naegeli wird für Sie immer ein unerreichbares Vorbild bleiben. Die Vergangenheit, Herr Hotz, ist Ihre Hypothek. Nicht nur war Naegeli ein Mann, der viel von Fussball verstand, er war nicht nur gerissen, volkstümlich, unbescheiden, schlitzohrig - er hat auch eine Ära begründet, als der Klub eine europäische Macht war, zweimal im Halbfinal des Meistercups; FC Barcelona, PSV Eindhoven, Celtic Glasgow, Nottingham Forrest an die Wand gespielt. Wer in dieser Ära gross geworden ist, kann mit einem Cupsieg im baufälligen Wankdorf nicht zufrieden sein. Zugegeben, der Bruch, die grosse Katastrophe ist vor ihrer Amtszeit passiert. Unscheinbar fing es an, in einem Trainingslager in Zimbabwe. Daniel Jeandupeux war damals Trainer, der beste Mann in der Schweiz, ein Intellektueller, mit ihm war der FCZ zum letzten Mal Meister geworden. Ein Konflikt mit paar Spielern, über die Hintergründe will ich mich nicht auslassen, Sie kennen sie so gut wie ich. Jeandupeux ging, und Sie übernahmen einen verunsicherten Klub, in dem sich die Krise der späten Achtzigerjahre spiegelte. Der FC Zürich, ein Verein der einfachen Leute, war nämlich in den goldenen Sechzigerjahren ein Projekt des aufstrebenden Zürcher Mittelstandes geworden, mit dem geschäftstüchtigen Tabakhändler Naegeli an der Spitze, der mit dem Fussball ein Stück gesellschaftlicher Anerkennung eroberte, die eigentlich dem alteingesessenen Bürgertum vorbehalten war. Der FC Zürich war die Kultur der Kulturlosen, die Oper der Chrampfer, die draussen in der Marktwirtschaft zu bestehen hatten. Es war nahe liegend, dass die Jugend, die sich 1980 vor dem Opernhaus zusammenrottete, hinter der Mannschaft stand. Sie wurde enttäuscht. Denn während die Rebellen der Achtzigerjahre unter dem Banner des Kleinunternehmer- und Selfmadetums weitermachten und von allen Ecken und Rändern in die Mitte der Gesellschaft vorstiessen - im Kulturbusiness, im Gastrobereich, in der Mode -, machte der FC Zürich diese Bewegung nicht mit. Der FC Zürich stagnierte, erzeugte Depression, roch nach Niederlage. Edy Naegeli hatte einen Klub aufgebaut, der das Zeug dazu gehabt hatte, zum Identifikationsträger des Swinging Zürichs der späten Neunzigerjahre zu werden. Doch unter Ihnen, als der in der Hochkonjunktur reich gewordene Mittelstand den Rationalisierungsdruck zu spüren begann, von der europäischen Integration bedroht sich einigelte und im blinden Trotz der SVP zulief, verlor der Klub den Anschluss zu seinen Fans. Es blieben die Treuen, es blieben Sie, der anständige Patron, der noch nie jemanden entlassen hat. «Der Mann ist zu gut für dieses Geschäft», hatte der «Blick» schon zu Ihrem Amtsantritt gewarnt. Statt dass Sie in den Jahren der Krise eine Vision entwickelt hätten, haben Sie vorwärts gewurstelt, in acht Jahren sieben Trainer verschlissen und Talente wie Di Matteo und Sesa versauern lassen. Aber das Schlimmste ist, dass keine Idee vom Letzigrund gekommen ist, kein Modell wie in Freiburg (im Breisgau), wo ein grosser Trainer geduldig aus hungrigen Namenlosen eine Mannschaft aufbaut, kein Ansatz wie in Auxerre, wo die Juniorenschulung gross geschrieben wird. Vom FC Zürich aber, der als Erster die Strukturen des modernen Fussballs in der Schweiz eingeführt hat, hätte man genau das erwartet: Mut und neue Ideen. Denn eines müssen Sie wissen, lieber Herr Hotz, dieser Klub hat ein unheimliches Potenzial, und Ihre grösste Sünde ist, dass Sie als Präsident dieses Potenzial nicht ausgeschöpft haben. Ein Präsident hat entweder ein grosses Portemonnaie oder grosse Visionen. Und Sie haben von beidem nicht das nötige Mass. Selbst wenn Zürich nach 21 Jahren Meister werden sollte, der Saisonstart lässt hoffen, selbst dann, Herr Hotz, würde ich Ihnen raten, gehen Sie. Gehen Sie, wenns am Schönsten ist. Herzlichst Ihr Miklós Gimes Miklós Gimes ist redaktioneller «Magazin»-Mitarbeiter (gimes@access.ch).
BoboBotteron
Mitglied
17.11.2002, 14:45 · #2
Beiträge: 546
geil der text, genau miene meinung!! FCZ ist Kult! aber bittte bitte merkt das mal in der chefetage!!! FCZ der einziege Klub der Schweiz der kult bleibt!!!¨¨
Mc Stouny
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18.11.2002, 09:53 · #3
Beiträge: 352
Diesen Text sollte sich Sven Hotz zu Herzen nehmen. Gruss Mc Stouny
Avatar von Philippescu
Philippescu
Admin
18.11.2002, 09:55 · #4
Beiträge: 3'314
Diesen Text sollte sich Sven Hotz zu Herzen nehmen. Gruss Mc Stouny Herr Hotz hat damals auf den Text in einem Leserbrief geantwortet, weiss aber nicht mehr was er gesagt hat! Gruss philippe
test
Sascha
Mitglied
18.11.2002, 09:57 · #5
Beiträge: 2'412
..ich weiss es noch - es klang belächelnd!
#10
Mitglied
18.11.2002, 10:46 · #6
Beiträge: 946
Das war der Leserbrief von Sven Hotz, man kann nicht behaupten, dass ihn der Artikel sehr beeindruckt hätte. - Recht hat er allerdings mit der Kritik, dass Gimes leider keinen konstruktiven Reformvorschlag machte. ----------------------------------------------------------------------------------- Leserbrief von FCZ-Präsident Sven Hotz Es freut mich, Ihrem Artikel im «Magazin» zu entnehmen, dass Sie seit dem letzten FCZ-Meistertitel 1981 Vater geworden sind, den Beruf gewechselt haben, kurz, erwachsen geworden sind. Und sich immer noch oder wieder für den FCZ interessieren. Was Sie offenbar in dieser Zeitspanne nicht mitbekommen haben, ist die Tatsache, dass sich auch der Fussball grundlegend geändert hat. Auch ich war seinerzeit stolz auf die Meistertitel, auch ich habe mich über die damaligen Halbfinalplätze im Europacup gefreut. Aber diese Zeit, die Naegeli-Ära, ist Geschichte. Was Sie vielleicht nicht wissen: In jener Zeit gehörte ich während zwölf Jahren dem FCZ-Vorstand an, wovon zwei Jahre als Sekretär. Eine Zeit lang war das Sekretariat in meinen Büros. So war ich praktisch auch bei allen Transfers dabei, habe also auch in den «guten FCZ-Zeiten» aktiv mitgewirkt. Bei unseren finanziellen Möglichkeiten können wir heute mit unseren Nachbarn (Österreich ausgenommen), mit England, Spanien und Portugal nicht mithalten. Uns fehlen die grossen Entschädigungen des Fernsehens, mit denen die «Grossen» wirtschaften. Wir müssen bescheiden sein, unseren eigenen Rahmen sehen. Sie haben sicher die Entwicklung bei verschiedenen anderen Schweizer Klubs mitbekommen. Wir müssen, international gesehen, aufhören, ohne jeden Realitätsbezug die Erwartungen immer wieder in utopische Höhen zu «geigen». Auch Sie werden festgestellt haben, dass seit Jahren «die anderen» in der Champions League spielen, wir auch bei der letzten EM und WM nicht mehr dabei waren. Unsere besten 24 Spieler wirken im Ausland. Sie fehlen uns, das Niveau in der Meisterschaft zu heben. Immerhin haben wir beim FCZ mit unseren beschränkten Möglichkeiten (auch im Vergleich mit Basel und GC) den Cupfinal 2000 gewonnen, kamen zu denkwürdigen Uefa-Cup-Partien gegen Celtic Glasgow, AS Roma und Newcastle. Und kürzlich kamen vor den Ferien an einem Wochentagabend 14 000 Zuschauer zum Derby im Letzigrund, sie waren trotz der Niederlage zufrieden und verabschiedeten unsere Mannschaft mit Applaus. Eine Mannschaft, die wir drastisch verjüngt haben, weitgehend mit eigenen Nachwuchskräften. Sie bezeichnen uns in Ihrem Artikel als Verein ohne Ausstrahlung, ohne Stil, ohne Zukunft. Nein, wir wählten den Weg der Vernunft. Sie bedauern, dass keine Idee vom Letzigrund kommt, kein Modell. Vielleicht haben Sie, Herr Gimes, diese zündenden Ideen und womöglich auch die Mittel, um sie durchzusetzen und uns zum schnellen Erfolg zu führen, sozusagen in eine bessere Zukunft. Dann würde ich Sie bitten, sich bei uns zu melden, um uns zu helfen ... bevor Sie wieder zur Feder greifen. Sven Hotz, Präsident FC Zürich
Al Bundy
Mitglied
18.11.2002, 11:20 · #7
Beiträge: 22
Das war der Leserbrief von Sven Hotz, man kann nicht behaupten, dass ihn der Artikel sehr beeindruckt hätte. - Recht hat er allerdings mit der Kritik, dass Gimes leider keinen konstruktiven Reformvorschlag machte. ----------------------------------------------------------------------------------- Leserbrief von FCZ-Präsident Sven Hotz Auch Sie werden festgestellt haben, dass seit Jahren «die anderen» in der Champions League spielen, wir auch bei der letzten EM und WM nicht mehr dabei waren. Unsere besten 24 Spieler wirken im Ausland. Sven Hotz, Präsident FC Zürich stimmt doch nit, GC isch doch scho zweimol in dr CL gsy und Basel spielt jetzt jo sogar in dr 2. Hauptrundi Unseri beste 24 Spieler wirken im Ausland??? stimmt nomol nit, d'Yakin Brüder, dr Cabanas, dr Frei, dr Chappi (sorry, ghört immer no zu de beste Stürmer in dr Schwiiz) spiele allesamt in dr CH. Eure Präsident loht es bitz gar viel Schmarn use..
Mc Stouny
Mitglied
18.11.2002, 12:02 · #8
Beiträge: 352
Was Sie offenbar in dieser Zeitspanne nicht mitbekommen haben, ist die Tatsache, dass sich auch der Fussball grundlegend geändert hat. Finde ich gut Herr Hotz, dass sie es bemerkt haben. Weshalb haben Sie beim FCZ nichts geändert??? Auch ich war seinerzeit stolz auf die Meistertitel, auch ich habe mich über die damaligen Halbfinalplätze im Europacup gefreut. Das freut mich, ich merke Sie haben ein Herz für unseren FCZ. Aber diese Zeit, die Naegeli-Ära, ist Geschichte. Schade schade!!! Was Sie vielleicht nicht wissen: In jener Zeit gehörte ich während zwölf Jahren dem FCZ-Vorstand an, wovon zwei Jahre als Sekretär. Eine Zeit lang war das Sekretariat in meinen Büros. So war ich praktisch auch bei allen Transfers dabei, habe also auch in den «guten FCZ-Zeiten» aktiv mitgewirkt. Danke für die Büros!!! Danke auch für die guten FCZ Zeiten in denen Sie tatkräftig mitgewirkt haben. Schade nur, dass dies mit den Transfers nicht mehr klappt???? Die letzten guten Transfers beim FCZ, waren doch Transfers von Ponte!!!! Grosses Lob für die Finanzierung, geht natürlich an Sie. Bei unseren finanziellen Möglichkeiten können wir heute mit unseren Nachbarn (Österreich ausgenommen), mit England, Spanien und Portugal nicht mithalten. Uns fehlen die grossen Entschädigungen des Fernsehens, mit denen die «Grossen» wirtschaften. Oder einfach gesagt, dass Geld wo sie für Spieler bezahlen die gar nicht mehr für unseren FCZ spielen :-). Wir müssen bescheiden sein, unseren eigenen Rahmen sehen. Schön wenn es so wäre!!!! Doch sind sie mal ehrlich, denn sprengen sie Jahr für Jahr. Sie haben sicher die Entwicklung bei verschiedenen anderen Schweizer Klubs mitbekommen. Ja Sie auch ? ( Basel ) Wir müssen, international gesehen, aufhören, ohne jeden Realitätsbezug die Erwartungen immer wieder in utopische Höhen zu «geigen». Auch Sie werden festgestellt haben, dass seit Jahren «die anderen» in der Champions League spielen, wir auch bei der letzten EM und WM nicht mehr dabei waren. Herr Hotz ( siehe Basel). Auch Basel ist nicht von heut auf morgen zu einer Spitzenmannschaft geworden. Aber in Basel hat ein umdenken stattgefunden!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Unsere besten 24 Spieler wirken im Ausland. Sie fehlen uns, das Niveau in der Meisterschaft zu heben. Da gebe ich Ihnen Recht.Obschon einige immer noch hier spielen. Es ist wohl auch nur eine Frage der Zeit , bis die Leistungsträger Basel verlassen, trotz Erfolg. Immerhin haben wir beim FCZ mit unseren beschränkten Möglichkeiten (auch im Vergleich mit Basel und GC) den Cupfinal 2000 gewonnen, kamen zu denkwürdigen Uefa-Cup-Partien gegen Celtic Glasgow, AS Roma und Newcastle. Auch als FCZ Fan, darf man mal Glücksgefühle haben. Aarau wurde auch schon Meister mit einem sehr bescheidenen Budget. Der FCA wurde aber in dieser Zeit Vorbildlich geführt. Ich glaube Vogel war dort Sportchef!!! Und kürzlich kamen vor den Ferien an einem Wochentagabend 14 000 Zuschauer zum Derby im Letzigrund, sie waren trotz der Niederlage zufrieden und verabschiedeten unsere Mannschaft mit Applaus.Sehen Sie, der FCZ Fan gibt sich mit wenig zufrieden. Es reicht uns eine Mannschaft zu sehen die kämpft!!!!!!! Jawohl, ich hatte auch meine Freude!!!!! 14000 würden wohl ab und zu im Letzi anzutreffen sein, würde da nur mal eine gewisse Konstanz herrschen. Eine Mannschaft, die wir drastisch verjüngt haben, weitgehend mit eigenen Nachwuchskräften. Leider nicht mehr so wahr!!!!!!!!!! Sie bezeichnen uns in Ihrem Artikel als Verein ohne Ausstrahlung, ohne Stil, ohne Zukunft. Nein, wir wählten den Weg der Vernunft. FCZ war mal KULT. Doch er könnte es wieder werden. Sie bedauern, dass keine Idee vom Letzigrund kommt, kein Modell. Vielleicht haben Sie, Herr Gies, diese zündenden Ideen und womöglich auch die Mittel, um sie durchzusetzen und uns zum schnellen Erfolg zu führen, sozusagen in eine bessere Zukunft. Dann würde ich Sie bitten, sich bei uns zu melden, um uns zu helfen ... bevor Sie wieder zur Feder greifen. Auch ich bedaure es!!!!!!!!!!!!!!! Oder sehen Sie Herr Hotz ein Modell beim FCZ ?????????? Schneller Erfolg gibt es leider nicht mehr. Aber langfristig lässt sich was machen mit unserem FCZ. Gerne würde ich mich mal mit Ihnen unterhalten. Dies dürfte auch in meinem Büro stattfinden. Gruss Mc Stouny
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