hope
Mitglied354 Beiträge
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28.03.2003, 08:41 · #1
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Grütter und Fischer haben ihr Ziel erreicht. Gratulation! Nein, natürlich will Grütter nicht Chef werden, im Leben nie, wer kommt denn auf solche Gedanken, ausser, man würde ihn fragen......dann überlegt er sich das ganze noch.
Bregy hat es nicht geschafft, die Mannschaft zu den richtigerweise geforderten Leistungen zu bringen. Dem Gesetz der Branche entsprechend muss er gehen. Das ist richtig. Die Risikoprämie dafür hat er kassiert. Nur finde ich es zum Kotzen, mit welchen Mitteln von seinen Gegnern gearbeitet wurde. Sie haben die Mannschaft instrumentalisiert für persönliche Zwecke. Hotz, unfähig wie er ist, hat das zugelassen. Grütter als Adlat von Vogel, Fischer mit seiner intelektuellen Potenz (Achtung ironisch): das gibt ein sagenhaftes Gespann. Sicher kurzfristig wird das etwas bringen. Di Jorio wird sich endlich einsetzen, Keita gar wieder mal ein Laufduell gewinnen, Guerrero sieht man möglicherweise auch ab und zu im Straufraum....aber eben, alles nur kurzfristig......Jetzt haben die Intriganten die "Mannschaft" (sind das Männer??) auf ihrer Seite. Sie sind aber auf Verdeih und Verderben mit den verwöhnten Charakterlumpen verbandelt. Bei den ersten unliebsamen Massnahmen wird sich die Stimmung kehren. Unsere Kicker wollen nur eines: kassieren. Von Leistung war doch nie die Rede.
Wer auch immern nun Trainer wird. Er wird scheitern. Das Problem heisst Hotz. Lest heute den Tagi. Im Sportteil sind ein guter Artikel von Thommas Schifferle " Herr Hotz, Sie entscheiden, nicht ich" und eine noch viel bessere Kolumne "Fluch und Segen (gemeint ist Hotz) für den FCZ" . Schifferle, ich weiss ihr mögt ihn nicht, bringt es auf den Punkt, schreibt genau das, was ich auch schreiben wollte, nur viel besser.
Hotz hat in den letzten Jahren unheimlich viel Geld und Energie investiert. Er hat immer nur das Beste gewollt. Erreicht hat er, gemessen am Einsatz, viel zu wenig. Stets waren Vereine mit viel kleinerem Budget vor uns. Hotz hat 10 Trainer und diverse Sportchefs (Ponte mit Jara als Trainer, Iten, Kundert, Vogel) verbraucht. Stets waren die Schuld; selbstverständlich nie er. Hotz könnte ein guter Präsident sein. Aber er macht zuviel. Er macht vor allem auch immer Dinge, von denen er zuwenig versteht. Hotz kann nicht delegieren. Hotz kann nicht motivieren (ausser mit Geld und das wirkt nur kurzfristig). Hotz kann ganz einfach diesen Verein nicht führen. Er könnt es, wenn er einen fähigen Sportchef/Manager einstellt, dem ein Konzept/Leitbild sowie ein Pflichtenheft vorgibt und dem AUCH DIE NÖTIGEN KOMPETENZEN einräumt. Wunschdenken. Hotz zahlt alles; deshalb kann und weiss er auch alles.
Ich bin sehr entäuscht über die Entwicklung in den letzten Jahren. Möglicherweise jetzt auch aus persönlichen Gründen. Aber die Entäuschung geht tiefer. Hier wurde ein Verein mit einst grossem Namen zum Spielzeug eines Reichen, der der Sache gar nicht gewachsen ist. Stück für Stück geht der Name, die Marke "FCZ" vor die Hunde. Hotz hat sich schon immer überschätzt. Ältere Semester erinnern sich vielleicht noch, wie er in den Wahlkampf für das Präsidentenamt gegen den legendären Edi Nägeli zog und kläglich scheiterte. Nägeli hatte selber kein Geld; aber er war fähig, konnte führen.
Ich finde die Abhängigkeit von einer Person und die damit verbundene Ein-Mannshow sehr sehr gefährlich. Hotz hat den Verein mit seinen Darlehen mit Rangrücktritt im Würgegriff. Niemand kann aufmucken, ausser er legt sehr sehr viel Geld auf den Tisch. Längst nicht alles Geld ist von Hotz "geschenkt". Etliches ist als Darlehen erfasst. Spross lässt grüssen (ok, ich will Hotz nicht mit Spross vergleichen, aber.....).
Was passiert, wenn Hotz plötzlich weg ist? Ich fürchte, unser "Diktator" wird durchhalten, bis es zu spät ist.
Mir wäre lieber, der FCZ würde kleinere Brötchen backen und wäre dafür breiter abgestützt und gut geführt. Wir würden sportlich kaum weniger erreichen. Immer wieder sind Vereine mit der Hälfte unseres Budgets vor uns. Solange der Egomane Hotz im Amt ist, können wir eine breitere Abstützung vergessen.
Nach 46 Jahren mit regelmässigen Besuchen, zumindest der Heimspiele, verordne ich mir jetzt eine Pause vom FCZ. Die wird zumindest so lange dauern, bis eine neue Vereinsführung im Amt ist. Ich verabschiede mich auf diesem Weg von allen (einige werden froh sein). Ich konnte hier viele interessante Diskussionen mitfverfolgen. Wünsche Euch alles Gute und viele schöne Stunden bei erfolgreichen Spielen.
Gruss hope