drei Kandidaten auf den Trainerjob

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grischuna
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21.05.2003, 01:09 · #1
Beiträge: 1'210
Schweigen im Letzigrund Für die drei Kandidaten auf den Trainerjob beim FC Zürich gilt: warten - und hoffen. Von Peter Bühler Martin Andermatt gibt sich am Dienstag in seinem Haus in Hünenberg im Kanton Zug zunächst ganz unverbindlich. «Ich habe nicht mit Sven Hotz gesprochen», sagt er am Telefon und lacht herzhaft. Nun, der Trainer des FC Wil hat sich vielleicht nicht mit Hotz, sehr wohl aber mit einem anderen Mitglied des Verwaltungsrats des FC Zürich unterhalten. «Eigentlich darf ich nichts sagen», schmunzelt Andermatt, der FCZ habe in der Trainerfrage um Stillschweigen gebeten. Aber Andermatt ist ein ehrlicher Mensch, (Not-)Lügen mag er nicht. Also bestätigt er die Kontakte, schiebt aber sogleich nach, dass in der Trainerdiskussion seines Wissens noch keine Entscheidung gefallen sei. (Allerdings sickert im Lauf des Tages durch, dass der Thuner Hanspeter Latour aus den Traktanden gefallen ist.) «Die Leute vom FCZ und ich werden uns wohl demnächst nochmals treffen», sagt Andermatt. Seine Situation hat sich seit Montag verändert. Dem FC Wil ist für die kommende Saison die Lizenz auch für die Nationalliga B verweigert worden, Andermatt könnte also am Saisonende für eine neue Aufgabe frei sein. Und er bekräftigt sein Interesse für den FCZ: «Es wäre eine schöne Aufgabe, den Zürcher Stadtklub nach oben zu führen.» Das Ehrenwort von Favre «Ich habe dem FCZ mein Ehrenwort gegeben, niemandem Auskunft zu geben», sagt Lucien Favre am frühen Abend am Telefon in seinem Haus in St-Barthélemy im Waadtland. Er ist höflich, aber bestimmt, er mag auch nach mehrmaligem Nachfragen nichts preisgeben. Und auf die Frage, ob er am Mittwoch beim Derby auf der Tribüne des Letzigrunds sitzen werde, entgegnet er schmunzelnd: «Nein, ich denke nicht.» Mit der gleichen Konsequenz, mit der er seine Mannschaften zu führen pflegte, verhält er sich auch jetzt in den entscheidenden Stunden vor der Trainerwahl des FC Zürich. Favre gilt als unnachgiebig, unbeeinflussbar und unbeirrbar. Mit diesen Qualitäten führte er das kleine Yverdon zu bemerkenswerten Erfolgen. Und wegen genau dieser Eigenschaften wurde er bei seinem nächsten Klub Servette entlassen. Er liess sich von der Vereinsleitung nicht in seine Trainerarbeit reinreden. Es kam zum Zerwürfnis, und im Mai 2002 wurde Favre beurlaubt. Zum Abschied verspricht er am Telefon: «Wenn es in der Sache mit dem FC Zürich eine neue Entwicklung gibt, melde ich mich.» «Der nette Herr Löw» «Joachim Löw, wie weit sind die Verhandlungen mit dem FC Zürich fortgeschritten?» Der Gesprächspartner am anderen Ende schweigt in seinem Reihenhaus in Weinstadt-Strümpfelbach bei Stuttgart lange Zeit. Doch schliesslich bestätigt er die Kontakte. Er habe sich mit den massgebenden Vereinsvertretern getroffen, beide Seiten hätten ihre Vorstellungen über eine gemeinsame Zusammenarbeit vorgebracht, und dann sei man wieder auseinander gegangen. Es sei eine relativ kurze Bedenkzeit vereinbart worden. «Ich warte auf ein Telefon des FCZ», sagt Löw am Dienstagabend. Lieber als über den FCZ (und eine allfällige Zukunft beim Stadtklub) spricht Joachim Löw (Spitzname: Jogi) über die Vergangenheit: über seine Zeit als Fussballer und Spieler-Trainer in der Schweiz, die Erfolge in der Bundesliga beim VfB Stuttgart mit Stars wie Elber, Balakow, Bobic, Verlaat oder Berthold. Dass zu jenen Zeiten das Klischee vom «Softie Löw» kreiert und immer wieder vom «netten Herrn Löw» geschrieben wurde, ärgert ihn noch heute. Er könne durchaus hart sein, gegenüber den Spielern und sich selbst. Das habe er bei seinen beiden Abstechern in die Türkei sowohl bei Fenerbahce Istanbul als auch bei Adanaspor bewiesen. Die Verhältnisse seien bei beiden Klubs schwierig, zeitweise gar chaotisch gewesen. Löw sagt: «Wer als Fussballtrainer die Türkei überlebt hat, ist durch nichts mehr zu erschüttern.» Er denkt, er habe den Beweis dafür bei seinem letzten Klub, dem FC Tirol, erbracht. In Innsbruck führte er im Sommer letzten Jahres eine Mannschaft zum Meistertitel, die wie er sechs Monate kein Gehalt mehr erhalten hatte. Es habe deswegen immer wieder sehr schwierige Momente gegeben, erzählt Löw, doch Spieler und Trainer seien zusammengestanden und hätten allen Widerwärtigkeiten getrotzt. (Auch die sportlichen Erfolge konnten den finanziellen Kollaps des FC Tirol nicht vermeiden, der Verein ging Konkurs.) FCZ und Favre: Morgen Treffen Und was war gestern Dienstag von Klubseite zur Trainerwahl zu erfahren? Die wichtigsten Vertreter des FCZ-Verwaltungsrats trafen sich am frühen Abend zu einer weiteren Sitzung. Danach verlautete lapidar: «Die Entscheidungsfindung dauert an. Der FCZ geht davon aus, am Donnerstag den neuen Trainer präsentieren zu können.» PS: Am späteren Abend ruft Favre zurück. Er sagt nur zwei Sätze: «Ich bin in engem Kontakt mit dem FCZ. Und ich komme am Donnerstag zu einer Unterredung nach Zürich.»
Sascha
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21.05.2003, 05:09 · #2
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..alle anderen als Löw wäre eine Entäuschung....wenn man die Chance auf einen solchen Trainer hat, dann sollte man sie wahrnehmen...
C.D.M.
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21.05.2003, 05:46 · #3
Beiträge: 10'253
..alle anderen als Löw wäre eine Entäuschung....wenn man die Chance auf einen solchen Trainer hat, dann sollte man sie wahrnehmen... ja mein freund...und eben..wir fcz fans wollen löw (gemäss umfrage) aber eben...meistens kommt es anders als man denkt...doch einer dieses trios wird es machen..und egal wer es sein wird... er muss von uns allen eine faire chance erhalten..!!!!!
Fige
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21.05.2003, 06:34 · #4
Beiträge: 1'279
Meine Rangliste: 1. Löw: Da die Möglichkeit besteht, dass sein Kumpel aus alten Zeiten, Axel Thoma, dann Sportchef werden könnte und sie dann hoffentlich als Duo gut harmonieren. 2. Favre: Hat meines Erachtens bei Yverdon sowie Servette gute Arbeit geleistet. Hat sich nach seiner Entlassung bei Servette intensiv weitergebildet. Deshalb für mich auch eine gute Lösung. Rang 3 gibt es nicht, da ich Andermatt auf keinen Fall will!!!
Florian
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21.05.2003, 06:50 · #5
Beiträge: 6'349
Die beiden von grischuna fett angestrichenen Sätze deuten ja ziemlich auf Favre hin, denn weshalb sollte er sonst am Donnerstag in den Letzi kommen, wenn dort schon der neue Trainer vorgestellt wird? Gruess Florian
Romi
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21.05.2003, 08:02 · #6
Beiträge: 1'323
Shit, hatte mich schon auf Löw gefreut. Nimmt mich wunder, warum sich Hotz und Co. die Chance entgehen lassen, einen international renomierten, ehrgeizigen Meistertrainer zu engagieren. Und dann kennt er erst noch den CH-Fussball, spricht Schwizertütsch und hat gute Kontakte zum FCZ. Ich versteh das nicht.
alpo
Mitglied
21.05.2003, 08:21 · #7
Beiträge: 551
Züri-Express (Print-Version) schreibt, dass Löw quasi schon Trainer des FCZ sei. Denke, momentan wird viel spekuliert. Von den zur Auswahl stehenden Trainern selbst, den Medien sowie von uns. Warten wir's ab.
Seengi
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21.05.2003, 08:27 · #8
Beiträge: 20
Könnte es sein, dass Löw wegen dem Geld nicht kommt ? Immerhin hat er in der Bundesliga und in der Türkei trainiert, da dürfte er sich andere Dimensionen gewohnt sein als es in der Schweiz zu verdienen gibt. Der Bericht im Tagi geht ja in diese Richtung. Auf Anfrage vom Redaktor hat er gesagt, sie hätten sich getroffen und relativ kurz die Vorstellungen ausgetauscht. Vielleicht hat da Hotz gleich abgewunken.
alpo
Mitglied
21.05.2003, 08:59 · #9
Beiträge: 551
Löw heisser FCZ-Kandidat Zürich - Aus verlässlichen Quellen ist durchgesickert, dass der neue Trainer, den der FCZ am Donnerstag vorstellen will, Joachim Löw heisst. Präsident Hotz dementiert allerdings, sich in der Trainerfrage schon entschieden zu haben.
Löw
Mitglied
21.05.2003, 09:51 · #10
Beiträge: 33
Gestern Abend als ich im Internet den Tages-Anzeiger durchlas, stand der gleiche Satz wie heute im Express. Löw sei praktisch schon Trainer. Tages-Anzeiger hat jedoch seine Meinung anscheindend wieder geändert. Jetzt soll es Favre sein. Es wird wohl schlussendlich Favre sein.
Luke
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21.05.2003, 09:59 · #11
Beiträge: 1'952
Jogi Löw ist auch mein Wunschkandidat Nr. 1. Er würde internationales Renommée und deutsche Gründlichkeit auf den Letzi bringen. Zudem kann ihn nach seinen Türkei-Erfahrungen wohl kaum mehr etwas einschüchtern (Medien, Fans, Klubführung, etc.). Aber ich schätze auch Lucien Favre sehr hoch ein. Er ist ein hervorragender Taktiker und hat auch eine harte Linie. Ich denke, dass auch er den FCZ weiter bringen könnte. Martin Andermatt stufe ich hingegen nicht so hoch ein. Er erscheint mir als der zu kumpelhafte Trainertyp. Unsere Jungs brauchen aber eine harte Hand. Ich bin sehr gespannt auf Hotzens bzw. des Vorstands Entscheidung. Morgen Donnerstag wissen wir hoffentlich mehr. Hoffen wir auf die richtige Entscheidung und stehen wir hinter dem neuen Trainer, wie er auch immer heissen möge! ... aber zuerst putzen wir noch GC weg! Gruss Luke
Aglaia
Mitglied
21.05.2003, 13:10 · #12
Beiträge: 921
Favre gilt als unnachgiebig, unbeeinflussbar und unbeirrbar. Mit diesen Qualitäten führte er das kleine Yverdon zu bemerkenswerten Erfolgen. Und wegen genau dieser Eigenschaften wurde er bei seinem nächsten Klub Servette entlassen. Er liess sich von der Vereinsleitung nicht in seine Trainerarbeit reinreden. Es kam zum Zerwürfnis, und im Mai 2002 wurde Favre beurlaubt. naja ob das chan guetgah ?!
starman
Mitglied
21.05.2003, 15:19 · #13
Beiträge: 3'131
Könnte es sein, dass Löw wegen dem Geld nicht kommt ? Immerhin hat er in der Bundesliga und in der Türkei trainiert, da dürfte er sich andere Dimensionen gewohnt sein als es in der Schweiz zu verdienen gibt. . Ne ne, Löw war auch in Österreich Trainer, die Clubs in Österreich bezahlen ungefähr gleich viel, wie die Schweizer Clubs. Löw und sein Team wurden sogar Meister und hatten sechs Monate keinen Lohn.... Der neue Trainer muss Löw sein. Basta! _________________ No 9 Pünkt sind z'hole!!!
grischuna
Mitglied
21.05.2003, 21:34 · #14
Beiträge: 1'210
Die beiden von grischuna fett angestrichenen Sätze deuten ja ziemlich auf Favre hin, denn weshalb sollte er sonst am Donnerstag in den Letzi kommen, wenn dort schon der neue Trainer vorgestellt wird? Gruess Florian war auch mein gedanke als ich es gelesen habe, deshalb auch fett gezeichnet......
Fige
Mitglied
21.05.2003, 23:15 · #15
Beiträge: 1'279
Favre gilt als unnachgiebig, unbeeinflussbar und unbeirrbar. Mit diesen Qualitäten führte er das kleine Yverdon zu bemerkenswerten Erfolgen. Und wegen genau dieser Eigenschaften wurde er bei seinem nächsten Klub Servette entlassen. Er liess sich von der Vereinsleitung nicht in seine Trainerarbeit reinreden. Es kam zum Zerwürfnis, und im Mai 2002 wurde Favre beurlaubt. naja ob das chan guetgah ?! Wieso sollte das nicht gutgehen??? Wenn im Hotz bzw. die Klubführung nicht dreinredet..........!!!! Meines Erachtens hat er bei Yverdon und Servette gute Arbeit geleistet!!!! Aber versteht mich nicht falsch, mein Topkandidat ist dennoch auch Löw. Allerdings halte ich auch Favre für eine gute Lösung. Nur schwer verstehen könnte ich jedoch, wenn plötzlich Andermatt der neue Trainer wäre............... Da hätte ich echt Mühe!!!
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