Célina
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01.04.2003, 05:22 · #1
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ZÜRICH – Zwei Namen stehen bei Sven Hotz fett auf der Trainer-Wunschliste: Hanspeter Zaugg und Hanspeter Latour. Herr Präsident, welcher Hanspeter solls denn sein? «Bidu» oder «Budi»?
Noch schweigen die Handys. Noch hat Hotz keinen seiner Favoriten für die Nachfolge von Georges Bregy angerufen. Aber bald wird er es tun.
Zuerst piepsts wohl in der Hosentasche von Hanspeter «Bidu» Zaugg. Dieser ist mit dem FC Luzern zwar mitten im Abstiegskampf, scheint aber trotzdem bereit zum Flirt mit Hotz. Zaugg zu BLICK: «Es ist kein Geheimnis, dass ich Sympathien für den FCZ habe.»
Der FCZ-Präsident schickt die Blumen gleich zurück: «Ich verfolge die Arbeit von Herrn Zaugg seit Jahren interessiert. Er hat schon viel geleistet.»
Für Zaugg spricht, dass er beim FCL eine Ausstiegsklausel im Vertrag hat. Ob der GC-Meistermacher von 2001 die Luzerner sogar vor Saisonende verlassen würde, ist eine andere Frage. Zaugg: «Solange ich von Herrn Hotz keine Anfrage habe, mache ich mir darüber keine Gedanken».
Wenn sich Hotz für Hanspeter «Budi» Latour entscheidet, ist das auch nicht nötig. Vor acht Tagen holte Latour mit Thun einen Punkt im Letzigrund. «Es hat mir gefallen, wie Herr Latour an der Linie mitfieberte. Der Mann ist voller Energie», schwärmt Hotz.
Auch der Thun-Trainer erinnert sich an dieses Spiel: «Als ich nach dem Spiel in den Bus einstieg, haben mich die FCZ-Fans gefeiert. Ich zu Zürich? Darüber würde ich nachdenken...»
Hotz will einen Deutschschweizer Trainer. Er muss mit ihm reden können. Er will einen Chrampfer. Eine positive Figur.
Das trifft auf beide zu – auf Zaugg und auf Latour. Auf «Bidu» und auf «Budi». Und Hotz will einen dieser beiden Hanspeter als FCZ-Trainer.