16.06.26 @ 00:44
16.06.26 @ 00:44
#417Jörg:
Stadtkreis9:
Die Aktien sollen in den nächsten Monaten auf mehrere Schultern verteilt werden, um eine breitere Eigentümerbasis zu schaffen. Die Canepas werden diesen Prozess weiterhin begleiten und unterstützen, bis sie zu einem späteren Zeitpunkt aus ihrer Funktion beziehungsweise Beteiligung ausscheiden.
das hatten wir doch schon zu Beginn der Präsidentschaft von Canepa verbunden mit unschönen Machtkämpfen. Nach dem Abgang von Greber konnte sich Canepa die Mehrheit verschaffen, wobei er gemäss meiner Erinnerung auch die finanzielle Sanierung alleine trug. Das kann funktionieren, wenn sich die Aktionäre auf ihre eigentliche Rolle beschränken und einen unabhängigen Verwaltungsrat wählen, welcher die Strategie festlegt sowie eine Geschäftsleitung für die operative Führung bestimmt. Der FC St. Gallen hat m.W. eine solche Organisation, wobei es da auch nicht problemlos läuft. Aktionäre haben bei denen aufbegehrt und wollen im Verwaltungsrat mitreden, was sie natürlich durchsetzen können. Es wäre nur zu schön, wenn so etwas bei uns klappen könnte. So bestünde eine Chance für eine Zürcher oder zumindest Schweizer Lösung. Ich bin allerdings skeptisch, ob das beim FCZ geht. Sicher nicht mit einem profilneurotischen Canepa, der als Aktionär, Verwaltungsrat und Geschäftsleitungsmitglied überall mitreden will, weil ja bekanntlich nur er Ahnung hat.
Es war sogar Canepa selber, der bei der gemeinsamen PK mit Cisullo über eine breitere Abstützung gesprochen hat. Heute hat er erneut gesagt, dass in den nächsten Monaten klar sein soll, wie es nach der Ära Canepa weitergehen soll.
Ich persönlich denke, dass Cisullo einer der neuen Aktionäre sein wird. Ihm traue ich auch zu, dass er zwei bis drei weitere Schweizer an Bord holt. Wie wäre es mit Martin Haefner (AMAG)?
Wenn es Cisullo schafft, für die neue Saison einen Hauptsponsor zu finden, dann wäre dies ein gutes Zeichen.